Maria Göppert-Mayer

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Sie wurde am 28. Juni 1906 in Kattowitz im damaligen Oberschlesien (Katowice, PL) geboren und
starb am 20. Februar 1972 in San Diego (USA). 1909 zog die Familie nach Göttingen, wo der Vater
Professor für Kinderheilkunde und Leiter der Universitätskinderklinik wurde. Sie besuchte neun
Jahre lang die Luisenschule und bereitete sich dann in einer Privatschule auf das Abitur vor, da es
keine öffentliche Schule gab, die Mädchen aufnahm. 1924 legte sie ihr Abitur in Hannover mit
Auszeichnung ab. Anschließend studierte sie Physik in Göttingen, wo berühmte Physiker wie
Werner Heisenberg, Max Born und Pascal Jordan an der neuen Quantentheorie arbeiteten. Sie
promovierte bei dem Nobelpreisträger (1954) Max Born und legte die mündlichen Prüfungen bei
den Nobelpreisträgern James Franck Im und (1925) und Alfred Windaus (1927) ab. Im Jahr ihrer
Promotion 1930 heiratete sie den amerikanischen Chemiker Joseph Edward Mayer, der im Labor
von James Franck arbeitete. Sie ging mit ihm nach Baltimore, wo er eine Professur an der John
Hopkins University gefunden hatte. Sie bekam keine Anstellung, sondern arbeitete unbezahlt „nur
aus Spaß an der Physik“, wie sie selbst sagte, in der Forschung.

  1. Physik-Nobelpreisträger (1963)

Quelle: Lexikon der Naturwissenschaflerinnen und naturkundigen Frauen Europas// Renate Stohmeier