Marie Heim-Vögtlin

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Marie Heim-Vögtlin, 1845-1916

Sie wurde am 7. Oktober 1845 in Bözen im Aargau (CH) geboren und starb am 7. November 1916 in Zürich. Ihr Interesse an der Medizin wurde geweckt, als sie im Brugger Kinderhospital und in der Armenschule arbeitete. Mit 22 Jahren begann sie, sich im Selbststudium auf die Universität zu prüfen. Obwohl in Zeitungen dagegen Stellung bezogen wurde, könnte sie sich 1868, als erste staatliche Schweizerin, an der medizinischen Fakultät einschreiben. Sechs Jahre später bestand Marie Heim-Vögtlin als erste Schweizerin des medizinischen Staatsexamens und zwar mit Auszeichnung. Sie ging dann nach Deutschland und arbeitete als Assistenzärztin in Leipzig und Dresden, wo sie auch ihre Dissertation schrieb. Sie wurde dann 1874 an der Universität Zürich mit ihrer Arbeit „Über den Befund der Genitalien im Wochenbett“ gefördert. Sie heiratete ihre Kollegen Albert Heim und eröffnete eine erfolgreiche Praxis für Frauen- und Kinderheilkunde. Auf wissenschaftlichem Gebiet hat sie sich nicht in dem Maße betätigt wie auf sozialem. Ihre Schriften sind meist der Universität Zürich populärwissenschaftliche Beiträge im Reich der Geburtshilfe und der Kinderpflege.

  1. approbierte Ärztin der Schweiz

Quelle: Lexikon der Naturwissenschaflerinnen und naturkundigen Frauen Europas// Renate Stohmeier